2018 // MarCanto Klinik

2018 // MarCanto Klinik

Lachen ist gesund und Singen ist die beste Medizin – das Ensemble MarCanto hatte 2018 einen Konzertabend vorbereitet, randvoll mit musikalischen Rezepten gegen verschiedenste Leiden. Getreu dem Motto „Wir singen Sie gesund!“ begeisterte der Chor wie immer sein Publikum mit einer Songauswahl, die so vielfältig war wie die Diagnosen: neben aktuellen Hits wie „Cheap Thrills“ von Sia und „When we were young“ von Adele gab es auch Kultsongs aus vergangenen Jahrzehnten zu hören wie „For the longest“ von Billy Joel oder Gassenhauer wie „Eine neue Liebe“ von Jürgen Marcus. Auch eine Nummer von Willy Astor war mit dabei – „Maschin scho putzt“ heilte zuverlässig durch hochdosiertes Lachen.

Auch die dazwischen gestreuten kabarettistischen Nummern sorgten für große Erheiterung – es ging dabei um außergewöhnliche Schönheits-OP’s, Ohrwürmer, fürsorgliche Krankenschwestern, die Kommunikation von Organen und andere Kalamitäten. Die musikalischen Therapien wirkten sofort, so dass am Schluss alle „Atemlos“ Beifall klatschten, als das gleichnamige Finale noch mit Goldflitter für einen Knalleffekt sorgte.

2017 // Castingfieber

2017 // Castingfieber

Superstar, Topmodel oder der neue Stern am Stimmenhimmel? Für jedes (vermeintliche) Talent gibt es eine Jury, die Träume platzen oder wahr werden lässt. Auch beim Ensemble MarCanto war 2017 das Castingfieber ausgebrochen – inklusive Einblick vor und hinter die Kulissen der Selbstdarstellung.

Gleich zu Beginn ging der Chor in die Vollen: mit „It’s my life“ von Bon Jovi zeigte der Chor seine rockige Seite. Kurz danach mit „Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel sorgte er bei so manchem im Publikum für Gänsehaut. So abwechslungsreich ging es weiter, MarCanto zeigte alle Facetten moderner Chormusik: aktuelle Hits aus den Charts wie „Shut up and dance“ von Walk The Moon oder „Auf uns“ von Andreas Bourani genauso wie Kultsongs aus vergangenen Jahrzehnten, z.B. „Don’t Stop Me Now“ von Queen. Auch etwas schrägere Nummern wie eine bayrische Fassung von „All about the Bass“ fehlte genauso wenig wie mit „I’m from Austria“ ein Ausflug in den Austropop.

Die Fans wissen es schon: bei MarCanto gibt es mehr als Musik. In dazuwischen gestreuten Kabaretteinlagen ging es um Probleme einer Castingjury, die vergeblich auf den „Dieter“ wartete, um ein Bewerbungsvideo bei „Bauer sucht Frau“, das eine unerwartete Wendung nahm oder um einen Blick hinter die Kulissen von vermeintlichen Top-Models.

2016 // Der ganz normale Wahnsinn

2016 // Der ganz normale Wahnsinn

„Das ist Wahnsinn… …warum schickst du mich in die…“ – STOP!

Nein, 2016 ging’s nicht in die Schlagerhölle. Im Gegenteil: der „Flug in den Wahnsinn“ startete mit zweisprachigen Sicherheitshinweisen samt Stewardess und Rollwägelchen. Unterwegs erlebten das Publikum allerhand: Ein Blind Date, das an wirklich praktischen Blumen scheitert, eine fehlgeschlagene Diapräsentation oder eine vergessliche Moderatorin amüsierten die Zuhörer prächtig. Die musikalische Bandbreite war enorm: ob romantisch dahinschmelzend, dramatisch mit Gänsehautfaktor oder augenzwinkernd humorvoll – jedes Stück war toll gesungen, die Choreografien passten perfekt zu den Songs und die „MarCantos“ hatte sichtlich Spaß dabei. Ruhige Balladen wie „Bad day“ von Daniel Powter oder Fendrichs „I am from Austria“ wechselten sich ab mit rockigen Oldies wie „Do you love me?“ oder „It’s my life“ von Bon Jovi. Und gerade die etwas schrägen Nummern wie die „Pubertät“ von Chris Boettcher begeisterten das Publikum.