2016 // Der ganz normale Wahnsinn

2016 // Der ganz normale Wahnsinn

„Das ist Wahnsinn… …warum schickst du mich in die…“ – STOP!

Nein, 2016 ging’s nicht in die Schlagerhölle. Im Gegenteil: der „Flug in den Wahnsinn“ startete mit zweisprachigen Sicherheitshinweisen samt Stewardess und Rollwägelchen. Unterwegs erlebten das Publikum allerhand: Ein Blind Date, das an wirklich praktischen Blumen scheitert, eine fehlgeschlagene Diapräsentation oder eine vergessliche Moderatorin amüsierten die Zuhörer prächtig. Die musikalische Bandbreite war enorm: ob romantisch dahinschmelzend, dramatisch mit Gänsehautfaktor oder augenzwinkernd humorvoll – jedes Stück war toll gesungen, die Choreografien passten perfekt zu den Songs und die „MarCantos“ hatte sichtlich Spaß dabei. Ruhige Balladen wie „Bad day“ von Daniel Powter oder Fendrichs „I am from Austria“ wechselten sich ab mit rockigen Oldies wie „Do you love me?“ oder „It’s my life“ von Bon Jovi. Und gerade die etwas schrägen Nummern wie die „Pubertät“ von Chris Boettcher begeisterten das Publikum.

2015 // Küssen verboten

2015 // Küssen verboten

2015 gab es eine klare Regel: „Küssen verboten!“ Dabei gab’s nicht nur Musik der Extraklasse, das Publikum erfuhr darüber hinaus auch, was passieren kann, wenn man einen Unbekannten auf eine Halbe Bier bei seinem Lieblingswirt einlädt. Ein französisch parlierender Frosch im Gulli und doch noch ein happy End begeisterte die Zuschauer restlos. Die Stückauswahl zeigte die ganze Bandbreite des Chores: Gefühlvolle Balladen wie „She’s the one“ von Robbie Williams gab es genauso zu hören wie aktuelle Hits, unter anderem „Applaus, Applaus“ von den Sportfreunden Stiller oder „Wake me up“ von Avicii und Aloe Blacc. Abgerundet wurde das Programm durch fetzig-groovige Songs wie „Let’s get loud“ von Jennifer Lopez oder „Do you love me“ aus dem Film „Dirty Dancing“.

2014 // Verführerische Popmusik

2014 // Verführerische Popmusik

Romantische Balladen wie „Right here waiting“ oder „Ev’ry breath you take“ ließen die Zuhörer ganz schnell auf Wolke 7 schweben. Die Widrigkeiten bei der Parkplatzsuche holte einen aber schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, bei „Mambo“ von Herbert Grönemeyer kam südamerikanisches Flair auf. MarCanto kann auch richtig abrocken, dem Groove bei „Let me entertain you“ von Robbie Williams konnte sich niemand entziehen.

Selbst bei Goethes Faust nahm der Chor Anleihen, um die Frage zu klären, was die Welt im Innersten zusammenhält und gab mit einem Stück von Oliver Gies dann die Antwort darauf, dass es letztlich nur um „Kuscheln, Sex und Händchenhalten“ geht.