2017 // Castingfieber

2017 // Castingfieber

Superstar, Topmodel oder der neue Stern am Stimmenhimmel? Für jedes (vermeintliche) Talent gibt es eine Jury, die Träume platzen oder wahr werden lässt. Auch beim Ensemble MarCanto war 2017 das Castingfieber ausgebrochen – inklusive Einblick vor und hinter die Kulissen der Selbstdarstellung.

Gleich zu Beginn ging der Chor in die Vollen: mit „It’s my life“ von Bon Jovi zeigte der Chor seine rockige Seite. Kurz danach mit „Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel sorgte er bei so manchem im Publikum für Gänsehaut. So abwechslungsreich ging es weiter, MarCanto zeigte alle Facetten moderner Chormusik: aktuelle Hits aus den Charts wie „Shut up and dance“ von Walk The Moon oder „Auf uns“ von Andreas Bourani genauso wie Kultsongs aus vergangenen Jahrzehnten, z.B. „Don’t Stop Me Now“ von Queen. Auch etwas schrägere Nummern wie eine bayrische Fassung von „All about the Bass“ fehlte genauso wenig wie mit „I’m from Austria“ ein Ausflug in den Austropop.

Die Fans wissen es schon: bei MarCanto gibt es mehr als Musik. In dazuwischen gestreuten Kabaretteinlagen ging es um Probleme einer Castingjury, die vergeblich auf den „Dieter“ wartete, um ein Bewerbungsvideo bei „Bauer sucht Frau“, das eine unerwartete Wendung nahm oder um einen Blick hinter die Kulissen von vermeintlichen Top-Models.

2016 // Der ganz normale Wahnsinn

2016 // Der ganz normale Wahnsinn

„Das ist Wahnsinn… …warum schickst du mich in die…“ – STOP!

Nein, 2016 ging’s nicht in die Schlagerhölle. Im Gegenteil: der „Flug in den Wahnsinn“ startete mit zweisprachigen Sicherheitshinweisen samt Stewardess und Rollwägelchen. Unterwegs erlebten das Publikum allerhand: Ein Blind Date, das an wirklich praktischen Blumen scheitert, eine fehlgeschlagene Diapräsentation oder eine vergessliche Moderatorin amüsierten die Zuhörer prächtig. Die musikalische Bandbreite war enorm: ob romantisch dahinschmelzend, dramatisch mit Gänsehautfaktor oder augenzwinkernd humorvoll – jedes Stück war toll gesungen, die Choreografien passten perfekt zu den Songs und die „MarCantos“ hatte sichtlich Spaß dabei. Ruhige Balladen wie „Bad day“ von Daniel Powter oder Fendrichs „I am from Austria“ wechselten sich ab mit rockigen Oldies wie „Do you love me?“ oder „It’s my life“ von Bon Jovi. Und gerade die etwas schrägen Nummern wie die „Pubertät“ von Chris Boettcher begeisterten das Publikum.

2015 // Küssen verboten

2015 // Küssen verboten

2015 gab es eine klare Regel: „Küssen verboten!“ Dabei gab’s nicht nur Musik der Extraklasse, das Publikum erfuhr darüber hinaus auch, was passieren kann, wenn man einen Unbekannten auf eine Halbe Bier bei seinem Lieblingswirt einlädt. Ein französisch parlierender Frosch im Gulli und doch noch ein happy End begeisterte die Zuschauer restlos. Die Stückauswahl zeigte die ganze Bandbreite des Chores: Gefühlvolle Balladen wie „She’s the one“ von Robbie Williams gab es genauso zu hören wie aktuelle Hits, unter anderem „Applaus, Applaus“ von den Sportfreunden Stiller oder „Wake me up“ von Avicii und Aloe Blacc. Abgerundet wurde das Programm durch fetzig-groovige Songs wie „Let’s get loud“ von Jennifer Lopez oder „Do you love me“ aus dem Film „Dirty Dancing“.